Studentinnen, Studenten und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Von der Hochschule zur Gründung

Während des Studiums, als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf eine spannende Geschäftsidee gekommen? Jetzt mit der eigenen Gründung durchstarten.

Studentinnen und Studenten, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen jede Menge Kreativpotenzial mit und sind gleichzeitig auf dem aktuellen Forschungsstand. Damit haben sie beste Voraussetzungen zu gründen.

Hochschulen haben eine wachsende Bedeutung für das Gründungsökosystem in Nordrhein-Westfalen. Dort werden Wissen und Technologien entwickelt und Geschäftsideen geschaffen. Ein Großteil der mit Wagniskapital unterstützten Unternehmen stammt aus dem Hochschul-Kontext.

Das Land Nordrhein-Westfalen ist dafür gut aufgestellt: 70 Hochschulen und 14 Exzellenz-Cluster sprechen eine eindeutige Sprache. Um dieses Potential noch stärker in Gründungen umzumünzen, helfen Förderprogramme.

Dazu gibt es ein Bündel an Maßnahmen:

  • Die Initiative Exzellenz Start-up Center NRW baut die Gründungsinitiativen an den Hochschulen in Aachen, Bochum, Dortmund, Köln, Münster und Paderborn aus und investiert in diese Universitäten sowie in vielversprechende Vorhaben an anderen Hochschulen bis 2024 150 Millionen Euro
  • Mit dem Förderprogramm Start-up Transfer NRW werden Gründungsteams aus Hochschulen direkt unterstützt. Gründungsvorhaben können hier eine Förderung von bis zu 320.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Nordrhein-Westfalen erhalten.
  • Die Gründungsberaterinnen und Berater der Hochschulen unterstützen Interessierte bei der Stellung von Anträgen auf Förderung durch Programme des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes.

Mit zusätzlichen Einzelmaßnahmen soll die Gründung für Studentinnen und Studenten, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber hinaus vereinfacht werden:

  • NRW Patent-Validierungsprogramm zur Überwindung technologischer Hürden,
  • Standard-Lizenzvereinbarung zur Nutzung durch Gründerinnen und Gründer,
  • Urlaubssemester für Gründerinnen und Gründer.

Die Frage nach dem Geld

Neben den klassischen Finanzierungswegen, dem Gründerstipendium NRW und dem Programm Start-up Transfer NRW, bieten sich für Gründungen von Studentinnen und Studenten, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch die Exist-Programme Gründerstipendium und Forschungstransfer des Bundeswirtschaftsministeriums an. Sie fördern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierende bei innovativen Gründungen. Der Lebensunterhalt wird bei dem Exist-Stipendium maximal ein Jahr mit bis zu 3.000 Euro pro Monat gefördert, dazu kommen Gelder für Coachings oder Sachausgaben. Weitere Infos finden sich hier.