Zuschüsse: Direkte finanzielle Förderung

Förderung, die nicht zurückgezahlt werden muss, ist eine sichere Finanzierungsbasis. Welche Wege es für Gründerinnen und Gründer in Nordrhein-Westfalen gibt, zeigen die folgenden Möglichkeiten.

Zuschüsse können gerade zu Beginn einer Gründung Gold wert sein. Sie sind deshalb besonders attraktiv, weil sie in der Regel nicht zurückgezahlt werden müssen.

Diese Zuschüsse können zum Beispiel wie folgt aussehen:

  • Mit dem Gründerstipendium NRW erhalten Gründerinnen und Gründer mit innovativen Geschäftsideen ein monatliches Stipendium in Höhe von monatlich 1.000 Euro für maximal ein Jahr. Ergänzt wird das Stipendium durch ein individuelles Coaching.
  • Das Beratungsprogramm Wirtschaft NRW (BPW NRW) fördert die Beratung durch freie Unternehmensberaterinnen und -berater. Gründerinnen und Gründer können das Programm sowohl bei einer geplanten Neugründung als auch Übernahme nutzen.
  • Das Programm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) unterstützt dabei, eigene Innovationsvorhaben anzugehen sowie digitale Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren umzusetzen. Hierfür stehen verschiedene Gutscheinvarianten (MID-Analyse, MID-Innovation, MID-Digitalisierung) zur Verfügung sowie die Möglichkeit, eine Hochschulabsolventin oder einen Hochschulabsolventen als MID-Assistent/in einzustellen. Weitere Informationen hierzu gibt es hier.
  • Mit der Meistergründungsprämie NRW bekommen Meisterinnen und Meister aus dem Handwerk einen Zuschuss, wenn sie Arbeitsplätze schaffen. Mehr Informationen für Handwerker finden Sie hier.
  • Für Gründende aus dem Hochschulbereich bietet sich auch das Exist-Programm des Bundes an. Mehr dazu finden Sie hier.
  • Einstiegsgeld für arbeitslose Gründerinnen und Gründer zur Unterstützung des Lebensunterhalts in der Gründungsphase. Fachkundige Stellen wie die HWK oder die IHK entscheiden, ob das Gründungsvorhaben zielführend ist und eine Förderung insofern fließen soll.

Wenn Sie unsicher sind, welches Zuschussprogramm für Ihre Gründung passend sein könnte oder welche Angebote es noch gibt, wenden Sie Sich gerne an eine der Beratungseinrichtungen für Gründerinnen und Gründer im Land.