Handwerk: Die Innovation fest im Blick

Gründerinnen und Gründer im Handwerk leben die handwerkliche Tradition und entwickeln daraus das Geschäft der Zukunft. Mit innovativen Produkten und Verfahren stärken sie die „Wirtschaftsmacht von Nebenan“. Dafür gibt es spezielle Unterstützungsinstrumente.

Damit viele Handwerkerinnen und Handwerker in Nordrhein-Westfalen den Weg in die Selbständigkeit wagen, stehen ihnen vielfältige Förderinitiativen zur Verfügung. Neben finanziellen Hilfen werden Beratungen zu verschiedenen Bereichen der eigenverantwortlichen Unternehmensführung angeboten.

Die Startercenter NRW bei den Handwerkskammern sind die zentrale Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer aus dem Handwerk. Sie sind Teil der Gründungslandschaft in Nordrhein-Westfalen und denken das Handwerk neu, ohne Tradition und Standards aus den Augen zu verlieren. Damit Start-up und Handwerk kein Widerspruch sind.

Auch durch die von Bund und Land geförderten Betriebsberatungsstellen bei den Handwerkskammern werden Handwerksbetriebe und Existenzgründer in allen Fragen der Unternehmensführung, der strategischen Weiterentwicklung und der Innovationsfähigkeit zur Anpassung an sich verändernde Wettbewerbsbedingungen beraten.

Förderung für Gründungen von Meisterinnen und Meistern

Dazu gibt es auch ganz konkrete finanzielle Unterstützungsangebote, allen voran die Meistergründungsprämie (MGP): Für Handwerksmeisterinnen und -meister, die erstmalig eine Existenz gründen, einen Betrieb übernehmen oder sich mehrheitlich an einem Handwerksunternehmen beteiligen, bietet Nordrhein-Westfalen unter bestimmten Voraussetzungen einen Investitionszuschuss in Höhe von 7.500 Euro (Stand: August 2020). Weitere Informationen zur MGP sind hier zu finden.

Grundsätzlich können auch Handwerkerinnen und Handwerker auch allgemeine Unterstützungs- und Förderangebote in Anspruch nehmen.

Zu Gründungen in Form einer Unternehmensnachfolge gibt es hier weitere Informationen.