Nachhaltiges Unternehmertum: Für eine zukunftsfähige Wirtschaft

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Trend, sondern Notwendigkeit. Gerade Gründerinnen und Gründer leisten ihren Beitrag mit nachhaltigen Ideen. Hier finden Sie spezielle Unterstützungsangebote für Unternehmen mit einem Fokus auf Ökologie und Gerechtigkeit.

Viele Gründerinnen und Gründer in Nordrhein-Westfalen wollen gesellschaftliche Verantwortung vorleben. So kann Unternehmertum nachhaltig und langfristig erfolgreich sein. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Verbreitung von Corporate Social Responsibility (CSR) und fördert dafür insbesondere CSR-Kompetenzzentren.

 „CSR.digital“ ist das erste landesweite Zentrum für Wirtschaft und digitale Verantwortung in Nordrhein-Westfalen und ein idealer Ansprechpartner für Start-ups. Neben einem breiten Programm an Workshops und Informationsveranstaltungen bietet CSR.digital auch ein umfassendes Netzwerk an Unternehmen mit Expertise in den Fragen Nachhaltigkeit und Verantwortung.

Regional sind die Themen CSR und Nachhaltigkeit ebenfalls verankert. In der Region Ostwestfalen-Lippe gibt es beispielsweise ein eigenes CSR-Kompetenzzentrum mit dem Schwerpunkt „CSR 4.0“

Weitere Informationen zu den CSR-Kompetenzzentren gibt es hier.

Die regionalen Startercenter NRW bieten eine spezielle Beratung für Gründerinnen und Gründer mit nachhaltigen Geschäftsideen. Dort stehen Beraterinnen und Berater mit besonderem Fachwissen zu sozialen und nachhaltigen Gründungen zur Seite.

Die NRW.BANK hat den volumenmäßig stärksten Förderkredit NRW.BANK Universalkredit sowie weitere Darlehensprogramme für gemeinnützige Unternehmen geöffnet, das Eigenkapitalprogramm NRW SeedCap auf innovative Start-ups, insbesondere aus der Umweltwirtschaft, ausgedehnt und weitere Programme mit Blick auf die besonderen Bedürfnisse von Sozialunternehmen in der Coronakrise entwickelt.

Unternehmen, die sich speziell der Umweltwirtschaft widmen, können mit dem Gründungswettbewerb KUER Unterstützung aus und in Nordrhein-Westfalen erhalten. Spezialisten und Coaches aus den Bereichen Klima, Umwelt, Energieeffizienz und Ressourcenschonung helfen bei der Gründung von der Idee bis zur Markteinführung.

Nachhaltig handeln für ein nachhaltiges Nordrhein-Westfalen

Immer häufiger leisten Gründerinnen und Gründer mit ihrem innovativen Geschäftsmodell einen Beitrag zu einer nachhaltigen Welt – so sieht sich laut Deutschem Start-up Monitor jedes dritte Unternehmen als Teil der „Green Economy“. Sogar 38 Prozent der Unternehmen geben an, nicht in erster Linie nach Gewinnmaximierung zu streben, sondern ein gesellschaftliches Problem lösen zu wollen.

Für soziale und ökologische Gründerinnen und Gründer ist Nordrhein-Westfalen ein attraktiver Standort.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich dabei konkrete Ziele gesetzt: Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien sollen bis 2025 420.000 Menschen in der Umweltwirtschaft tätig sein. Auch die Recycling-Quote soll und wird steigen.

Die Ansatzpunkte für Start-ups sind vielfältig. Diese Gründungseinrichtungen des Landes beraten gerne darin, wie Nachhaltigkeit und Geschäftsziele Hand in Hand gehen können.